BGZ Baugenossenschaft Glattal Zürich

Portrait

Portrait der Baugenossenschaft Glattal Zürich

Die Baugenossenschaft Glattal Zürich (BGZ) wurde am 23. Dezember 1942 im Restaurant Baumgarten in Zürich-Oerlikon auf Initiative von Kantonsrat Arnold Achermann gegründet.

An der Gründungsversammlung nahmen neben dem Initianten, der auch gleich zum ersten Präsidenten der BGZ erkoren wurde (und dieses Amt während nahezu drei Jahrzehnten ausüben sollte), mit den Herren Adolf Baumann, Walter Denzler, Ernst Homberger, Robert Meyer und Gustav Schneider fünf weitere Personen teil, welche am selben Abend ebenfalls alle in den Vorstand gewählt wurden. Die frisch gegründete Genossenschaft hat gemäss Artikel 2 der damaligen Statuten den Zweck, die Erstellung von einfachen, gesunden und billigen Wohnungen und deren Verwaltung zu besorgen. An diesem Zweck hat sich auch 70 Jahre später nichts Grundlegendes geändert.

Als erstes Bauprojekt wurden in den Jahren 1943/44 sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 36 Wohnungen und 36 Einfamilienhäusern an der Saatlen- und Wallisellenstrasse erstellt. Die Anlagekosten waren mit 1'970'000 Franken veranschlagt; Bund, Kanton und Stadt Zürich steuerten zusammen knapp ein Drittel an die Investitionssumme, damit die Mieten auf ein bezahlbares Niveau zu liegen kamen. 

In den ersten zehn Jahren ihres Bestehens liess die BGZ im Kampf gegen die damalige enorme Wohnungsnot nicht weniger als 967 Wohneinheiten (641 Wohnungen und 326 Einfamilienhäuser) in den Stadtkreisen Schwamendingen und Seebach erstellen. In der zweiten Dekade seit der Genossenschaftsgründung folgten nochmals 507 Wohnungen sowie 10 Reiheneinfamilienhäuser. In den Sechziger-, Siebziger- und Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts entstanden erneut über 300 Wohnungen, wobei 1974/1975 mit der Siedlung Saatlen I bereits die ersten Ersatzneubauten für die 1972/1973 infolge schlechter Bausubstanz und nicht mehr zeitgemässen Wohnungsgrössen und -grundrissen abgebrochene Gründerkolonie erstellt wurde.

Nach einer Bau-Pause von rund 20 Jahren nahm die BGZ im Jahr 2005 die ersten Ersatzneubauten für die in die Jahre gekommenen Reiheneinfamilienhäuser ihrer zweiten Kolonie, der Kolonie Katzenbach in Seebach mit Erstellungsjahr 1944/1945, in Angriff. In der ersten Etappe entstanden anstelle von 46 Einfamilienhäusern zwölf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 105 Wohnungen, drei Jahre später wurden statt den 59 zurück gebauten Reiheneinfamilienhäuser 13 weitere Mehrfamilienhäuser mit 117 Wohnungen erstellt. Voraussichtlich bis zum Jahr 2019 dürften mit der dritten, vierten und fünften Etappe nochmals gegen 190 Wohnungen anstelle der ursprünglichen Kolonie Katzenbach entstehen.

Anhand eines mit externen Experten in den Jahren 2005 bis 2007 erarbeiteten Bauleitbildes wurde analysiert, wo nebst Ersatzneubauten auch Totalsanierungen sinnvoll sind, um das Liegenschaftenportfolio den aktuellen Bedürfnissen anzupassen. Anhand dieser Abklärungen erfolgten in den darauf folgenden Jahren in verschiedenem Überbauungen Sanierungsarbeiten mit unterschiedlichen Eingriffstiefen.

Ebenso beschloss der Vorstand zu Beginn des neuen Jahrtausends, sich auch ausserhalb des Stammgebiets Zürich Nord nach geeignetem Bauland respektive Liegenschaften umzusehen. Dies, um einerseits das geografische Risiko zu minimieren und andererseits auch neuen Genossenschaftern attraktiven Wohnraum zu vernünftigen, sprich bezahlbaren Preisen anbieten zu können. Um im freien Wohnungsmarkt bei Angeboten eine reelle Chance gegenüber privaten Investoren zu haben, hat die Generalversammlung im Juni 2010 die Errichtung eines speziellen Fonds beschlossen, um bei Land- oder Liegenschaftskäufen einen Teil der Investitionskosten daraus zu finanzieren und dadurch die Mieten etwas zu reduzieren. 

Nach intensiven Akquisitionsbemühungen gelang es den Verantwortlichen der BGZ im Jahr 2011 erstmals, zu Wohneinheiten ausserhalb der Stadt Zürich zu kommen, indem man den Zuschlag für einen 14-Familienhaus-Neubau in Stadel im Zürcher Unterland erhielt. Im gleichen Jahr stimmte eine ausserordentliche Generalversammlung mit einem Ja-Anteil von beinahe 90 Prozent einem Grundstückkauf mit einem Neubauprojekt mit 81 Wohnungen im Glattpark in Opfikon zu. In den folgenden Jahren konnten weitere Landparzellen in Stadel, Bülach und Rümlang erworben werden, welche sukzessive überbaut werden.

Ab Herbst 2017 werden im Schwamendinger Dreieck die ersten Ersatzneubauten erstellt. In diesem Gebiet sollen in den nächsten zwei Jahrzehnten rund 1000 neue, zeitgemässe Wohnungen anstelle der bisherigen 718 entstehen.

Per 1. September 2017 besitzt die Baugenossenschaft Glattal Zürich 1835 Wohneinheiten (179 Reiheneinfamilienhäuser und 1656 Wohnungen), verteilt auf 30 Kolonien. Damit zählt sie nicht nur zu den grössten Wohnbaugenossenschaften in der Stadt Zürich, sondern nimmt auch gesamtschweizerisch einen Spitzenplatz unter den gemeinnützigen Wohnbauträgern ein - und dies mit dem Credo: Lebensqualität für Generationen.

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zur Baustelle Pfaffenlebern in Rümlang. Verfolgen Sie hier den Baufortschritt.
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Jubiläum

Im Rahmen des 75 jährigen Jubiläums der BGZ finden verschiedene Veranstaltungen statt.

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Gewerbeflächen
in Zürich-Seebach, Stadel und im Glattpark zu vermieten
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