Ein Zigarettenstummel hier, ein Stück Plastik dort. Was im Alltag schnell übersehen wird, summiert sich. Gerade in einem lebendigen Quartier wie dem Glasi, wo viele Menschen Tür an Tür wohnen, macht das einen Unterschied.
Deshalb haben Bewohnerinnen und Bewohner selbst die Initiative ergriffen. Am 19. September, dem nationalen Clean-Up Day, hiess es: Ärmel hochkrempeln und gemeinsam anpacken! Unter dem Namen «Clean-Up Glasi» machten sich zehn Kinder und elf Erwachsene aus dem Glasi und dem benachbarten Guss auf den Weg, um ihr Quartier von Abfällen zu befreien.
21 freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz
Die 21 Freiwilligen teilten sich in fünf Gruppen auf. Rund zwei Stunden lang sammelten sie, was nicht auf den Boden gehört. Mit offenen Augen, viel Einsatz und einer guten Portion Teamgeist gingen Gross und Klein ans Werk.
Und der Einsatz hat sich gelohnt! Gemeinsam kamen beachtliche Mengen zusammen:
Hinter diesen Zahlen steckt mehr als Abfall. Sie zeigen, was wir gemeinsam bewegen können. Jeder eingesammelte Stummel und jedes Stück Plastik macht unser Quartier ein bisschen sauberer.
Auch abseits des Clean-Ups wurde angepackt: Die Eigentümerschaft der Glasi organisierte eine Entsorgung, die gemeinsam mit der ISS umgesetzt wurde. So konnten unbenutzte und liegengebliebene Gegenstände entsorgt werden. Das schafft Platz und macht das Zuhause wieder ein Stück freier.
Mit dem «Clean-Up Glasi» gingen die Bewohnerinnen und Bewohner noch einen Schritt weiter. Sie setzten sich für die Umwelt ein und entlasteten gleichzeitig die Hauswartung und die zuständigen Reinigungsfirmen. Vor allem aber zeigten sie, was ein Quartier stark macht: Menschen, die Verantwortung übernehmen und füreinander mitdenken. Nach getaner Arbeit wartete eine kleine Stärkung auf alle Helferinnen und Helfer. Eine wohlverdiente Pause für Gross und Klein – und ein schöner Abschluss für einen Vormittag, der etwas bewirkt hat.
Ein riesiges Dankeschön an alle, die mitgemacht haben! Ihr habt gezeigt, dass es nicht viel braucht, um etwas zu verändern: ein wenig Zeit, helfende Hände und die Bereitschaft, gemeinsam anzupacken. Denn unser Glasi ist nicht einfach ein Ort zum Wohnen. Es ist unser Zuhause. Und gemeinsam sorgen wir dafür, dass es auch so bleibt.