Photovoltaik - Strom aus der Sonne. Solarzellen wandeln Sonnenstrahlung in elektrische Energie um ohne Abfall, Lärm und Abgase. Die Technik nennt sich Photovoltaik.
AK. Der Dezember 2025 verlief betrieblich ereignisreich, solartechnisch jedoch erwartungsgemäss schwach. Einzelne Wechselrichter- und Netzschutz-Themen erforderten manuelle Eingriffe, konnten aber alle erfolgreich gelöst werden. Mit der Wintersonnenwende ist der Tiefpunkt erreicht – ab jetzt geht es wieder aufwärts mit den Erträgen.
Der November 2025 war meteorologisch überraschend freundlich. Mit 97 Sonnenstunden lag er deutlich über dem November-Mittel und zeigte sich ertragsmässig besser als viele Vorjahre. Trotzdem blieb der Gesamtertrag begrenzt: Der tiefe Sonnenstand und der kleine Einstrahlungswinkel reduzieren die nutzbare Energie deutlich. Besonders im Winterhalbjahr zeigen sich die Unterschiede zwischen Süd- und Ost-West-Ausrichtungen stark. Die Anlagen liefen weitgehend störungsfrei. Einzelne Datenübertragungsprobleme werden weiter beobachtet und bei Bedarf vor Ort kontrolliert.
Auch der Oktober 2025 blieb unter den Erwartungen. Mit 87 Sonnenstunden lag das Angebot zwar über dem sehr schwachen Oktober 2024, aber deutlich unter den sonnigen Jahren 2022 und 2023. Die Erträge blieben entsprechend verhalten. Positiv war der weitgehend störungsfreie Betrieb der Anlagen. Lediglich an zwei Standorten löste der Netz- und Anlagenschutz aus, was eine Kontrolle und Rücksetzung vor Ort erforderte. Ein Brandereignis in einem Gebäude hatte glücklicherweise keinerlei Einfluss auf den PV-Betrieb.
Der September 2025 zeigte sich extrem wechselhaft. Auf sehr sonnige Tage folgten Phasen mit nahezu null Sonnenschein, wie man sie sonst eher aus den Wintermonaten kennt. Unter dem Strich lag das Sonnenangebot unter dem Durchschnitt, entsprechend wurden die Prognosewerte bei den Solarerträgen nicht erreicht. Technisch liefen die Anlagen stabil, abgesehen von kurzen Ausfällen einzelner Wechselrichter. Die bekannte Geräteserie an der Katzenbachstrasse beschäftigte den Betrieb erneut, obwohl bereits mehrere Firmware-Updates durchgeführt wurden. Ein Monat mit hoher meteorologischer Spannung – aber begrenztem solarem Ertrag.
Der August 2025 begann mit intensiven Regenphasen, was zunächst auf einen schwachen Monat hindeutete. Ab der zweiten und dritten Woche setzte jedoch ein stabiles, warmes Zwischenhoch ein, das die Ertragsbilanz deutlich verbesserte. Mit 259 Sonnenstunden lag der Monat nur knapp unter dem sehr sonnigen August 2024 und klar über dem langjährigen Mittel. Die Soll-Prognose wurde insgesamt deutlich übertroffen. Kurzzeitige Wechselrichter-Ausfälle an einzelnen Standorten konnten rasch behoben werden. Die betroffenen Geräteserien zeigen seit Jahren eine gewisse Betriebsinstabilität, die laufend beobachtet wird. Ein insgesamt sehr erfreulicher Spätsommermonat.
Der Juli 2025 blieb hinter den Erwartungen zurück. Trotz einzelner warmer Tage war das Sonnenangebot insgesamt gering, was sich deutlich in den Erträgen widerspiegelte. Im Vergleich zum Juli 2024 lagen die Solarerträge um über 10% tiefer. Damit bestätigte sich der Eindruck eines wechselhaften, eher sonnenarmen Hochsommers. Positiv hervorzuheben ist der störungsfreie Betrieb aller Anlagen während des gesamten Monats. Die Hoffnung richtet sich nun auf einen stabileren Spätsommer.
Im Solarjahr 24/25 produzierten die Solaranlagen auf den Dächern der BGZ Siedlungen insgesamt 1'652’866 KWh Strom, was eine Steigerung des Ertrags um 24% im Vergleich zum 23/24 entspricht. Mit einem Blick auf das Diagramm «Jährliche Energieproduktion BGZ» lässt sich feststellen, dass der höhere Ertrag durch den Zuwachs der Anlagen im Schuppis II und Riedacker zustande kam, welche nun erstmals für ein komplettes Solarjahr Erträge lieferten.
Die Auszeichnung für den höchsten Ertrag pro installierter PV-Anlage geht dieses Jahr an die Ifangstrasse 52 mit 1105 KWh/KWp, dicht gefolgt von der Altwiesenstrasse 10-14 & Dübendorfstrasse 33 mit 1102 KWh/KWp und der Ifangstrasse 51 mit 1094 KWh/KWp. Der Durchschnitt aller Anlagen liegt bei 991 KWh/KWp.